Der Platz an der Sonne

Nach dem sehr knappen und unglücklichen Ausscheiden im Halbfinale um die NRW-Meisterschaft 2017 fanden Deutschlands jüngste Veteranen 2018 den Weg zurück ins Finale, in dem sie bereits 2015 und 2016 standen. Auch 2019 soll der Weg zum Erfolg für die Konkurrenz nur über die dritte Mannschaft der Kölner führen.

Den ersten Sieg konnten die Mannen um Michael „Don’t call him Coach“ Kaulfuß bereits in der Winterpause erringen, da die lang ersehnten neuen Trikots endlich geliefert worden waren. Diese trösteten über das verlorene Finale gegen die Ennepetal Raccoons hinweg, die äußerst verdient Meister wurden. Sie hatten in der ganzen Spielzeit nur ein Spiel verloren und präsentierten sich als hungrige Mannschaft, die unbedingt nach oben möchte.
Die Cardinals balgten sich derweil mit den Jülich Dukes um den Platz hinter den Raccoons. Das Talent der Kölner gegen die Jülicher das bittere Ende für sich zu haben kam 2018, im Gegensatz zu 2017, nur in den richtigen Momenten zum Vorschein. So ging die Jahreswertung knapp, aber verdient an die Domstädter. Die anderen Mannschaften Marl, Wuppertal und Hagen ärgerten zwar hier und da die Cardinals, aber insgesamt stellten sie keine Gefahr dar. Man kann also mit einer verdienten Vizemeisterschaft positiv auf die vergangene Saison zurückblicken.

Und nun ein Blick auf unsere Gegner im Jahr 2019:
Marl Sly Dogs: Die Marler versuchen sich seit mehreren Jahren in der Verbandsliga zu etablieren, kommen dabei jedoch nicht unbedingt von der Stelle. Es ist eine eher junge Truppe, die sich ihre Sporen noch verdienen muss.
Wuppertal Stingrays: Die Stingrays haben in den letzten Saisons viele Jugend- und Juniorenspieler in die Herrenmannschaft hochgezogen und dürften alters- (und gewichts-) mäßig die Antipoden der Kölner darstellen. Die Cardinals werden sich daher zukünftig schon etwas mehr anstrengen müssen, um die Spiele zu gewinnen.
Düsseldorf Senators: Die Düsseldorfer stellen als Aufsteiger die große Unbekannte dar. Man möchte die Früchte der Jugendarbeit ernten, die den Verein zu so manchem deutschen Jugendmeisterschaftsendturnier geführt hat. Auf dem Weg dorthin wurden dabei die Powerhouses von Paderborn oder Bonn aus dem Weg geräumt. Daneben konnte der eine oder andere Düsseldorfer Veteran reaktiviert werden, was zu interessanten Partien führen kann.
Jülich Dukes: Die Nemesis der Cardinals 3 wird auch 2019 mit einem kleinen, aber feinen Kader in die Saison gehen. Es ist zu erwarten, dass die Schlagabtausche mit den Kölnern wieder die Highlights der Spielzeit sein werden.
Solingen Alligators 2: Nach dem einjährigen Intermezzo in der 2. Bundesliga sind die Solingen wieder zurück in der NRW-Liga. Man wird wohl wieder auf nahezu die gleiche Mannschaft von 2017 treffen, da nicht sonderlich viele Zu- und Abgänge zu verzeichnen waren.

Aller Voraussicht nach wird es 2019 keine Übermannschaft in der NRW-Liga geben. Wahrscheinlich wird es zu einen Dreikampf von der dritten Kölner Mannschaft, Solingen und Jülich kommen. Für die Playoffs wird es essentiell sein sich den ersten Platz in der regulären Saison zu sichern, da damit das Finalticket quasi gebucht sein wird. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor kann man sich keine Ausrutscher gegen die vermeintlich kleinen Teams erlauben. Es ist also deutlich mehr Spannung in der Liga!

Training

Von März bis Mitte Oktober findet das Training montags und mittwochs von 18 bis 20.30 Uhr im Baseballstadion Köln-Müngersdorf (Aachener Str. 800) statt.

Anfragen zu Wintertrainingszeiten an info@colognecardinals.de